(c)Photo by J.C. Delbeek, courtesy Waikiki Aquarium.
Dieser bunte Geselle gehört zu einer extrem seltenen Art. Centropyge nahackyi ist wie der C.resplendens auf ein extrem kleines Gebiet begrenzt, Diese Tiere kommen nur am Johnston Atoll, 1000 km südwestlich von Hawaii vor . Das ehemalige US Bombentest-Atoll ist wohl nachwievor ein Sperrgebiet und man benötigt eine spezielle Genehmigung um es zu besuchen. Der bekannte Curator des Waikiki Aquarium Bruce Carlson zeigt mit diesem Video die erste gelungene Aufnahme dieser Art in der freien Wildbahn. Viel Spass damit.
Mit dem heutigen Update präsentiert Extremecorals aus Süddeutschland einen weiteren Hybriden und somit sehr seltenen Fisch den europäischen Aquarianern. Diesmal ist es ein Townsend Queen Angel Fisch einem Hybriden aus Holacanthus Ciliaris / Bermudensis. In der Natur kreuzen sich die Arten und werden dann soweit erhältlich unter dem Townsend Queen Angel angeboten. Manche sehen in dieser Variation einen eigene Art, es dürfte sich aber wohl eher um einen Hybriden handeln.
Solche Großkaiserfische sollten in keinen Fall in normalen Riffaquarien gehalten werden und ein passendes Aquarium nicht unter 1500 Liter aufweisen. Auf sauberes Wasser und abwechslungsreiche Ernährung muss bei diesen Tieren geachtet werden , da sie relativ schnell Mangelerscheinungen zeigen.
Neben dem seltenen Fisch wurden einige wunderschöne Muscheln von den Cook Islands präsentiert.
Tosanoides flavofasciatus stellte ich euch vor ein paar Tagen vor. ein wunderschöner Fisch der bisher so gut wie nie im Handel zu sehen war. Natürlich stammen die Aufnahmen mal wieder aus Japan, bei denen selbst solch seltenen Fische immer mehr auftauchen. Dieses Video ist in erstaunlich guter Qualität und so lässt sich auch schön das Geschlecht der Tiere erkennen.
Also momentan geht ja Schlag auf Schlag mit den neuen und bisher unbekannten Raritäten. Es ist an sich schon Schade das man solche Nachrichten praktisch nur aus den USA oder Japan zu sehen bekommt und so wenig aus Deutschland berichtet wird. Heute habe ich euch wieder eine neue kleine Sensation von Blue Harbour aus Japan
Blue Harbor sammelt wohl so ziemlich alles was irgendwie selten ist, aber zum Glück wird auch jeder Neue mit vielen Bildern und Video´s dokumentiert.
Der Apricot Bass (Plectranthias garrupelus), ist ein kleiner Anthias , der bisher völlig unbekannt war. Auch dieser Fisch stammt aus karibischen Gewässern und ist wohl mit den bekannten Plectraanthias verwandt. Dieser Fisch lebt in Tiefen über 150 m und ist daher vor Tauchern recht sicher. Die in Florida ansässige Firma Dynasty Marine fing auch diesen Fisch mit einem speziellen U Boot. Mir persönlich ist es echt ein Rätsel wie man mit einem U Boot ein Fisch fangen kann , aber die Jungs wissen wohl wies geht.
Derzeit hab ich noch keine Informationen über Preis und verfügbarkeit, aber auch hier wird er sicherlich 5 stellig sein.
Ein aussergewöhnliches Tier ist zur Zeit in den USA zu haben. Der “Japan Big Eye” (Pristigenys niphonia) ist ein seltener Vertreter in der Aquaristik. Wie viele andere Raritäten ist auch dieser wegen seiner Lebensweise so selten zu bekommen. Normale Sporttaucher erreichen die bevorzugten Lebensräume solcher Arten nicht. Es sind spezielle Tauchsysteme und Gase notwendig um nach solchen Fischen tauchen zu können. Bei 80 – 120 m Wassertiefe ist Know How und Erfahrung gefragt , zudem dauert die Angleichung der Tiere entsprechend lange und durch die kurzen Tauchzeiten ist es natürlich entsprechend schwer, entsprechende Menge zu fangen.
Mit einem Preis um 650 Euro pro Tier ist der Preis natürlich auch angepasst.
Über die Lebensweise und Aquarienbedürfnisse ist noch recht wenig bekannt. Das so ein Tier mal nach Deutschland kommt dürfte ebenfalls wohl kaum zu erwarten sein. Ich hab euch noch 2 Videos dieser interessanten Tiere….
Eines dieser Tiere im Aquarium ( Blue Corner Japan)
Nach über einem Jahr Hege und Pflege veröffentlichte Cherry Corals in den USA eine neue sensationelle Farbform einer Palythoa. Die großen Polypen bezaubern mit irren Farben. Aufgenommen wurden die Bilder unter 50 % Weiss und 50 % Blaulicht.
Mit 100 $ pro Polyp gehören natürlich auch diese Krustenanemonen nicht gerade zu den günstigen Modellen, aber so ein Anblick ist dies auf jedenfall Wert. Mal sehen wann Cherry Europa Seite online geht damit auch hier endlich solche Teile zu haben sind.
Im moment geht es Schlag auf Schlag. Immer neue Tiere werden vorgestellt die man so bisher noch nie gesehen hat,
Vincentia macrocauda, die glatte Kardinalbarsch, ist so ein ungewöhnlicher Kardinalbarsch aus dem Indischen Ozean , der entlang der Küste Westaustraliens lebt.
Wie der extrem seltene Personatus Kaiserfisch findet man diesen Fisch wohl nur in Westaustralien. Aus dieser Gegend kommen noch mehr extrem coole Fische , leider nur selten nach Deutschland . Leider ist auch bei dem Fisch so gut wie nichts über seine Lebensweise oder sein Verhalten bekannt.
Durch die extrem versteckte Lebensweise und der etwas größeren Tiefe ist dieser kleine Fisch auch noch nicht sovielen Wissenschaftler aufgefallen. Diese Bilder wurden von Tauchern bei einem Nachttauchgang aufgenommen und dürftenwohl die bisher einzigsten Bilder sein die es von den Tieren gibt. Vom Aussehen her muss man hier von Jungtieren ausgehen. Es ist auch nicht anzunehmen, das diese Tiere je für die Aquaristik importiert werden. Schade , denn ich finde die haben echt was
Es ist schon erstaunlich wie oft neue Farbformen oder sogar neue Arten entdeckt werden. Sieht man hieran doch wie wenig wird über unsere Meere und Riffe wissen. Zudem ist die Technik für Taucher auch weiterentwickelt worden und mehr Menschen schaffen die 100 m Marke. Das dies auch auch heute noch ein Risiko ist zeigte sich vor wenigen Monaten , als einer der bekanntesten Fischsammler Hawaii´s an den Folgen eines Tauchunfalls starb.
Im Moment streiten sich die Gemüter um was es sich bei diesem neuen Fisch handelt . Als “Pseudochromis tapienosoma” könnte dieser Fisch bestimmt werden , Nur passt das so einfach auch nicht mit den bisher bekannten Bildern des kleinen Riffbarsches zusammen. Diese Bilder gingen bereits vor einigen Tagen um die Welt , und die meisten halten diesen Fisch für eine neue Art. Auch hier wird es wohl noch einige Zeit dauern bis ein solches Tier den Weg nach Europa findet.
Lotilia graciliosa , die Weißkappen Nonnengrundel war lange sowas wie der Heilige Grahl der Grundelliebhaber. Wie in den
letzten Wochen berichtet tauchten auch in Deutschland ab und an solche Tiere auf. Sogar mit passender Garnele sind einige Tiere nach Deutschland gekommen.
Die Tiere stammen von einem Exporteur aus Singapur und ich fand ein Bild das gleich dutzende dieser seltenen Tiere zeigt. Mit ca.150 Sin$ sind die Tiere so günstig wie nie zuvor. Woher die Tiere genau stammen ist leider unbekannt, aber eine Schau für jedes Aquarium sind sie allemal und bis vor wenigen Wochen wäre ein solches Bild nicht vorstellbar gewesen.
Heute habe ich noch was besonderes für euch , Ein japanisches Video von einem Fisch von dem man davon ausgeht das es der einzige in Gefangenschaft ist den es gibt.
Paracentropyge boylei ist der name des Fisches und meines Wissens ist das auch das einzige existierende Aquarienvideo dieses tollen Fisches. Normalerweise lebt der Fisch in grosser Tiefe und ist selten über 100 m anzutreffen. Das Aquarium ist daher nur sehr schwach beleuchtet.
Laut Meerwasserlexikon
Diesen Fisch werden wir Aquarianer aus Europa wohl nie in Live zu Gesicht bekommen. Es handelt sich um einen Tiefseefisch der in seinem Vorkommensgebiet meist von 55 bis 120 Tiefe gesichtet werden kann. Dazu braucht man aber spez. Heliumgemisch. Der Preis des Fisches lag schon vor Jahren bei ca. 5000 Dollar, aufgrund der Tiefe und dem nötigen Aufwand ihn zu fangen. Trotzdem gelangten immer wieder einige Tiere auf den deutschen Markt. Seit von den Cook-Inseln nicht mehr direkt nach Deutschland importiert werden darf, sind die Preise nochmals erheblich gestiegen. Meist leben P. boylei in Gruppen von einigen Tieren. Laut Mergus wurde die Art schon erfolgreich gepflegt, dennoch denken wir das diese Tiere dort bleiben sollten wo sie herkommen, in der Tiefe des Meeres
Hier sieht man nochmal warum diese Tiere so gefragt sind.